Die Feuerwehren des Bezirkes Spittal sind für Hilfeleistungen bei Großschadensereignissen oder für Katastropheneinsätze bestens vorbereitet. Bei der groß angelegten Übung des Katastropheneinsatzzuges der Feuerwehren aus dem Bezirk Spittal übten 60 Männer und Frauen am Truppenübungsplatz in Marwiesen in Feistritz/Drau.

Am Ende des ersten Ausbildungstages resumiert der Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober sehr zufrieden über den Übungsverlauf.

Auch der Katastrophenschutzbeauftragte des KLFV, OBR Gerfried Bürger, der sich vor Ort ein Bild von den Übungsszenarien machte, war voll des Lobes gegenüber den Feuerwehrleuten: „Ich erkenne nicht nur den vorbildlichen Weiterbildungswillen, sondern auch eine hohe Motivation und den großartigen Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren, der uns so unglaublich stark macht!“.

Den ganzen Samstag waren von den Teilnehmern abwechselnd in fünf Ausbildungsstationen die vorgegebenen Aufgaben zu bewältigen: Zum Beispiel mussten bei einem Hauseinsturz zwei Verschüttete unter tonnenschweren Betonteilen befreit werden. In einem Graben wurde mit Spezialhölzern durch Pölzen eine Einsturzgefahr beseitigt und mittels Seilen eine verletzte Person geborgen.

Interessant waren für die Teilnehmer auch zwei neue Maschinen der landesweiten KAT-Ausstattung: Eine Großwasserpumpe, die 5000 Liter Wasser pro Minute wegfördern kann und eine Anlage zum raschen Befüllen von Sandsäcken. Im Bereich der Bekämpfung von Waldbränden wurden das Aufstellen von Löschwasserbehältern zur Unterstützung von Hubschraubereinsätzen und das Verwenden von Benetzungsgeräten im Wald geschult.

Für die teilnehmenden Feuerwehrleute waren viele neue Erkenntnisse dabei und es war viel Lob für die gute Vorbereitung der Übungstage zu hören. Die Übung wurde vom Kommandanten des KAT-Zuges II, Harald Ebner, mit seinem Stab geplant und vorbereitet.

Zufrieden waren alle auch mit der Verpflegung, die erstmals von einem mobilen Küchencontainer des KLFV heraus erfolgen konnte. BM Birgit Unterlerchner, die für die Organisation der Verpflegung zuständig war, gab das Lob gerne an den „Küchenchef“ BI Martin Schmalzer von der FF Obervellach weiter, der sichtlich bemüht war, den Teilnehmern frisch zubereitete Mahlzeiten zu kochen.

Für Sonntag ist die Weiterführung des Stationsbetriebes geplant und nach dem Mittagessen erfolgen der Abbau der Stationen und der Rückmarsch nach Spittal.

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