einsatzorat

  

                    

logo BFKDO icon ohnefb            

  • Home
  • Berichte
  • Laufender Waldbrandeinsatz im Lesachtal – F-KAT B02 im Einsatz

Laufender Waldbrandeinsatz im Lesachtal – F-KAT B02 im Einsatz

3bddb716 2ec6 43b5 820c 6f470b4e7e80Die Feuerwehren stehen seit 23. April 2026, 21:21 Uhr, im Lesachtal wegen eines Waldbrandes im Bereich Promeggen, östlich von Maria Luggau, im Löscheinsatz. Sie werden tagsüber von Hubschraubern des BMI und des ÖBH unterstützt.

Bis Samstag hat sich der Brand auf insgesamt 110 Hektar ausgebreitet. Damit gilt er als flächenmäßig größter Waldbrand in Österreich. Am Freitag standen 23 Feuerwehren aus Kärnten und Osttirol mit 220 Einsatzkräften und Samstag mit 33 Feuerwehren und 280 Männer und Frauen im Einsatz. Die 7 Hubschrauber konnten rund 6.000 Liter Löschwasser innerhalb von jeweils 5 Minuten über den Flammen abwerfen. Der Krisenstab war im Schulzentrum St. Lorenzen eingerichtet.

Die F-Kat Bereitschaft 02 SPITTAL/DRAU (ehem. KAT-Zug 02) wurde von der LAWZ mittels MOPS-System für Sonntag, 26.04.2026 alarmiert. Ein Vorauskommando unter Kommandant Harald Ebner holte sich am Samstag bereits Informationen zum Einsatz ein.

Die Formierung der F-KAT B02 fand beim FF Haus Oberdrauburg am Sonntag 6:15 Uhr statt. Genau 55 Mann/Frauen sind der Einberufung gefolgt, mit dem Vorkommando waren es genau 60 Teilnehmer. Das Interesse und die Hilfsbereitschaft im Bezirk Spittal war wesentlich größer, jedoch erfordern die Richtlinien und die Anforderungen des KLFV die Einhaltung dieser Mannschaftsstärke für einen Zug einer F-Kat B.

Mit 14 Fahrzeugen erfolgte der Anmarsch über den Gailbergsattel in den Bereitstellungsraum Kötschach-Mauthen. Auf Abruf des Einsatzstabes Feuerwehr erfolgte die Zufahrt nach St. Lorenzen mit weniger Fahrzeugen, da die Platzverhältnisse vor Ort nicht gegeben waren. Für alle Beteiligten war die Erleichterung vor Ort zu spüren, dass der Brand sich von Samstag auf Sonntag nicht mehr ausgebreitet hat und nur mehr wenig Rauchentwicklung vorhanden war.

In St. Lorenzen erfolgte die Zuweisung des Einsatzraumes XAVERIBERG an der östlichen Flanke des betroffenen Gebietes. Dort wurde umgehend mit der Bodenbrandbekämfung begonnen. Für alle eingesetzten Teile war es eine schwere und sehr staubige Arbeit bei sonnigem und leicht windigem Wetter. Die Wasserversorgung am Berg wurde von des örtlichen Feuerwehren vor unserem Eintreffen aufgebaut und betrieben. Insgesamt waren neben unseren KAT-Kräften 297 Männer und Frauen, sowie Kräfte der Bergrettung, Polizei und des Roten Kreuz im Einsatz. Sieben Hubschrauber unterstützt durch rund 30 Flughelfer warfen pausenlos Löschwasser im  westlichen Einsatzgebiet ab.

Kdt. Ebner und HBI Egger waren im Einsatzstab bei den Einsatzbesprechungen und der Pressekonferenz, bei der auch Landeshauptmann Daniel Fellner anwesend war, teil. Die Verpflegung erfolgte durch die Gemeinde Lesachtal und musste durch unsere Kräfte am Berg verteilt werden. Der Einsatz dauerte bis zu Einbruch der Dunkelheit. Die Anstrengung war allen Kräften am Berg anzumerken. Für Kommandant Harry Ebner: „Eine Monsterleistung jedes Einzelnen, bei dieser Hitze und dem steilen Gelände, für die wir dankbar und stolz sein können“

Der Nachhauseweg dauerte für viele Feuerwehren aus dem Bezirk Spittal mehrere Stunden bis in die Nacht. Die Spittaler F-KAT B wird am Montag von den F-KAT B aus St.Veit und Feldkirchen ersetzt.

<< zurück